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Kurzporträt: Kunsthistorischer Studierendenkongress (KSK)

07.05.2026

In lockerer Reihe geben wir den Netzwerken unseres Faches die Gelegenheit, ihre Strukturen, Ziele und aktuellen Fragestellungen zu präsentieren.

Welche Ausrichtung hat das Netzwerk? 

Der Kunsthistorische Studierendenkongress (KSK) ist die Vollversammlung der Studierenden der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaften im deutschsprachigen Raum. Seit 1969 findet er regelmäßig an wechselnden Orten statt und bietet Studierenden die Möglichkeit, erste wissenschaftliche Vorträge zu halten, sich zu vernetzen und gemeinsam neue inhaltliche sowie methodische Perspektiven in der Kunstgeschichte zu entwickeln. Zudem vertritt der KSK die Interessen der Studierenden gegenüber Institutionen, Verbänden und Medien.

Wie setzt es sich zusammen? 

Das KSK-Plenum ist das richtungsweisende, oberste und basisdemokratisch abstimmende Beschlussorgan des KSK. Dort finden die halbjährlichen Wahlen des KSK-Sprecher*innenrats und des übernächsten Austragungsorts statt. Es bietet Raum für die Berichte der einzelnen Organe und für die Präsentation sowie Diskussion aktueller Entwicklungen der kunstwissenschaftlichen Institute. Darüber hinaus entscheidet es über Anträge und legt die allgemeinen sowie spezifischen Positionen des KSK fest. Der KSK-Sprecher*innenrat vertritt den KSK zwischen den Kongresswochenenden nach innen und außen, um außerhalb der Kongresszeit die Handlungsfähigkeit des KSK zu gewährleisten.

Wer kann mitmachen und wie?

Alle Studierenden der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaften sind herzlich willkommen und können ihre Anliegen, Neuigkeiten und wissenschaftlichen Erkenntnisse miteinander teilen sowie die Arbeit des KSK mitgestalten. Lediglich Personen, die extremistische, faschistische und menschenverachtende Ideologien vertreten, können von der Mitgliedschaft im KSK-Sprecher*innenrat sowie von der Teilnahme am KSK und am KSK-Plenum ausgeschlossen werden.

Welche Themen sind aktuell von Bedeutung? 

Derzeit plant der KSK den 109. Kunsthistorischen Studierendenkongress, der vom 6. bis 9. August 2026 in Hamburg stattfinden wird. Unter dem Motto „ver_Lernen“ beschäftigt sich der Kongress kritisch mit Kunst, Kunstgeschichte und ihren Ausschlüssen. Im Fokus stehen Fragen nach Zugang, Machtstrukturen und fehlenden Perspektiven im Kunstbetrieb und Studium, etwa aus feministischer, dekolonialer oder inklusiver Sicht. Ziel ist es, gemeinsam neue Formen des Lernens, Denkens und Erzählens in der Kunstgeschichte zu entwickeln.

Mitmachen erwünscht!

Präsentationen, Diskussionsthemen oder Anträge können zur Aufnahme in die Tagesordnung zukünftiger KSK oder Sitzungen des Sprecher*innenrats an sprecher_innenrat@derksk.org geschickt werden.

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So könnt Ihr Euch bewerben!
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