
Jutta-Held-Preis 2026
Zentralinstitut für Kunstgeschichte
- Bewerbungsfrist
- 28.02.2026
- Website
- zikg.eu
Der Preis erinnert an die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Jutta Held (1933–2007), eine der ersten Universitätsprofessorinnen ihres Faches, und würdigt ihr Engagement für eine sozial- und gendergeschichtlich orientierte Kunst- und Kulturwissenschaft. Ziel der Preisvergabe ist die Förderung kritischer Ansätze in der Kunstgeschichte im Sinne von Jutta Held.
Ausgezeichnet wird eine Forschungsarbeit (Dissertation, Masterarbeit, Publikation), deren Abschluss nicht länger als drei Jahre zurückliegt. Der Preis wird an eine/‑n graduierte/‑n Kunsthistorikerin oder Kunsthistoriker vergeben (die Promotion sollte nicht länger als fünf Jahre zurückliegen) und besteht in einem dreimonatigen Forschungsstipendium am Zentralinstitut für Kunstgeschichte. Während des Aufenthalts wird ein neues Thema (das nicht mit der eingereichten Forschungsarbeit in Zusammenhang steht) bearbeitet und in einem Vortrag am ZI vorgestellt. Erwartet werden Präsenz vor Ort und Partizipation an den Aktivitäten des ZI. Der Antritt des Stipendiums kann nach Absprache individuell gewählt werden, sollte jedoch innerhalb eines Jahres nach der Preisvergabe erfolgen.
- Förderumfang:
- 7.000 €
- Kontakt für Bewerbungen:
- Dr. Katja Schröck, fellowships@zikg.eu